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Deutsche Banken und Sparkassen sind in den letzten Jahren vermehrt dazu übergegangen Firmen- und Privatkredite an bisher unbekannte, ausländische Investoren zu veräußern. Nach einer Statistik von Ernst & Young sind allein in den Jahren 2003- 2006 „Not leidende“ Kredite mit einem Volumen von 21 Milliarden € verkauft worden. Mit einem Rückgang dieses Verkaufsbooms ist in den nächsten Jahren nicht zu rechnen. Es wird angenommen, dass in den Büchern deutscher Banken noch „Not leidende“ Kredite in Höhe von 250 Milliarden € schlummern. Zu den verkauften Krediten gehören sowohl „Not leidende“, sprich Kredite, bei denen Ratenzahlungen nicht ordnungsgemäß getätigt wurden, als auch korrekt bediente Kredite. Der Verkauf dieser Kredite erfolgt Paketweise. Um die Attraktivität zu steigern enthalten die Pakete neben den vorwiegend „Not leidenden“ Krediten auch korrekt bediente. Hintergrund für den Kreditverkauf der Bank ist ihre Bilanzbereinigung. Durch den Verkauf der Kredite entledigen sie sich finanzieller Risiken und lästiger Verantwortung. |
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