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Die Bundesregierung tut trotz anders lautender Versprechen viel zu wenig für den Anlegerschutz. „Noch immer würden Banken Kunden ungeeignete Produkte aufschwatzen, noch immer sei es schier unmöglich, das im Nachhinein zu beweisen, und noch immer würden auf undurchsichtigen Wegen Provisionen fließen“, zitiert die Süddeutsche Zeitung den Düsseldorfer Rechtsanwalt Julius Reiter in einem Artikel mit der Überschrift „Leere Versprechen“. Die Beratungsprotokolle seien umständlich und würden von Banken so ausgefüllt, dass sie nicht dem Anleger als Beweis für schlechte Beratung dienen, sondern den Banken als Beweis für richtige Beratung. Die Produktinformationsblätter seien nicht standardisiert und würden den Anlegern keine Vergleiche ermöglichen. Die Hoffnung des Anwalts und Buchautors („Abkassiert- die skandalösen Methoden der Finanzbranche“) ruhe nun auf den angekündigten Regeln zur Honorarberatung, so Reiter in der Süddeutschen. Die Zeit halbherziger Gesetze müsse endlich ein Ende haben. siehe: |

